Mittwoch, 24. März 2010

PTA Meeting

Letzten Samstag war in meiner Schule ein PTA Meeting (Parents-Teachers-Association), also ein Treffen der Lehrer und Eltern, um über Probleme zu sprechen. Dieses Treffen findet ein mal im Jahr statt und es gibt sogar einen von den Eltern gewählten Vertreter. Die Eltern sollen bei diesem Treffen vor allem die Möglichkeit bekommen Fragen stellen zu können, denn oftmals bekommen sie falsche Informationen von ihren Kindern. Nicht selten erzählen sie von mehr Schulgeld, um die Differenz des wahren Schulgeldes und das was sie von ihren Eltern bekommen zu behalten. Auch über das Verhalten der Schüler in der Schule und Disziplin wird gesprochen.
Es waren erstaunlich viele Eltern oder ältere Geschwister da. Leider war der ganze Vormittag (drei Stunden ging das Treffen) etwas langweilig für mich, da alles in Fanti besprochen wurde und ich somit kein Wort verstanden habe. Francisca und Evans haben mir später ein paar Punkte erklärt, um die es ging, aber die Stimmung und die genauen Fragen oder Art zu fragen habe ich nicht mitbekommen, was wahrscheinlich sehr interessant gewesen wäre.
Am Sonntag habe ich den ganzen Tag die Exams (Prüfungen) für meine Schüler fertig gestellt, nur um am Montag gesagt zu bekommen, dass diese anders sein sollen, als im ersten Term. Daher muss ich jetzt alles neu entwerfen. Sie haben jetzt für ein Fach nicht zwei Stunden, sondern, 3 ½ Stunden Zeit. Außerdem soll ein Großteil Fragen mit möglichen Antworten zum Ankreuzen sein. Ich finde das so sinnlos. Warum soll man in Mathe die Antworten schon vorgeben, wer nichts weiß, kann dabei auch durch raten eine gute Note bekommen. Außerdem wird dann nicht gerechnet, sondern oftmals geschätzt. Da die zentralen Abschlussprüfungen aber auch zum ankreuzen sein werden, muss ich den Fragetyp mit meinen Schülern ja schon vorher trainieren. Trotzdem sehe ich das ganze sehr negativ und würde glücklicher sein, die Fragen so stellen zu können, wie ich es will. Außerdem soll ich in jedem Fach genau 50 Fragen stellen, weil die Note später über 50 ist (ein Bruch Punktzahl als Zähler und 50 als gesamt Punktezahl im Nenner). Auch das finde ich nicht gut, da ich den Schwergrad eine Frage so nicht bewerten kann und die Masse von Fragen auch sinnlos ist. Ich stelle lieber eine schwere Frage und gebe 5 Punkte für diese. Aber ich werde erst in zwei Wochen sehen, wie gut oder schlecht meine Schüler mit diesen Fragen zurecht kommen. Bisher habe ich nur wieder viel Arbeit vor mir, denn ich muss ja alles neu entwerfen.

Die Eltern

Francisca berichtet. Neben ihr dir Vertreter der Eltern, links vorne Evans

Weitere Fortschritte auf dem Bau. Fenstergitter und etwas Verputzung. Das Dach ist fertig (von Außen)

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