Bisher hatte ich sehr viel Arbeit wegen der Exams. Erstmal die Fragen konzipieren, auf Compuer tippen, in einen Kopiershop gehen, das ganze ausdrucken und kopieren (410 Stück) und jetzt natürlich das Korrigieren. 7 Arbeiten hatte ich und teilweise 42 Schülerinnen in der Klasse sitzen. Sie hatten zwei Zettel mit Fragen und jedes Fach hat seine eigenen Schwierigkeiten beim Korrigieren. In Mathe ist es anstrengend, wenn schon die Frage falsch abgeschrieben wird und ich andauert alles selber nachrechnen muss und schauen wo der Fehler liegt, um bei Folgefehler zum Beispiele halbe Punkte zu geben. In Englisch gab es erstmal einen Grammatikteil für den sie eine Stunde Zeit hatten, dann Fragen zu einem Text, also Verständnis, und dann sollten sie zwei Aufsätze mit jeweils 200 Wörtern schreiben. Das musste ich ca. 40 mal korrigieren und teilweise ist ihr Englisch so schlecht, dass ich keine Ahnung habe, was sie schreiben wollten. Da Englisch nicht meine Muttersprache ist, ist das ganze noch mal anstrengender. Aber zum Glück sind bald Ferien und das ganze ist nur drei mal im Jahr.
Ich bin keine ausgebildete Lehrerin und war nie Teil des ghanaischen Schulsystem, sodass ich wüsste, wie man hier arbeiten konzipiert. Ich merke daher, was für eine Verantwortung ich hier trage, denn ich arbeite komplett eigenverantwortlich und werden nicht kontrolliert in meinem Tun, aber Unterstützt. Ich denke, dass ich das bis jetzt ganz gut hin bekommen habe und werde auch weiterhin mein bestmögliches geben, auch wenn es oftmals ganz schön anstrengend ist.
Praktische Kochprüfung. Die Bedingungen sind schon etwas anders als in einer deutschen Küche. Kein fließend Wasser, eine Gaskochplatte, kein Stauraum,....
Der zweite Raum bekommt ein Aluminium Dach.
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