Mein Angebot wurde dankend angenommen und die Mädchen bemühen sich wirklich. Vor allem freuen sie sich, dass sie jemand individuel mit ihren Problemen und Schwächen beschäftig. Ich muss aber zugeben, dass es auch mir schwerfällt, denn ich bin nun wirklich keine ausgebildete Lehrerin für Schüler mit Lernschwächen und das dann noch in einer anderen Sprache. Aber schon nach der zweiten Stunde habe ich kleine Fortschritte gesehen. Ich hoffe, dass ich die Mädchen wirklich weiterbringen kann.
Hier ein Foto von dem Klassenraum, indem ich den "one year course" unterrichte und die Extra Classes gebe. Er liegt mitten in der Baustelle.Heute hat uns ein Bauarbeiter auch einfach während des Unterricht zugequatscht, was er wollte weiß ich bis jetzt nicht. Die Bänke sind eine Woche alt, denn es gibt nicht genug Stühle für die ganzen neuen Schüler. In Form 1 hatte ich heute 34 Schülerinnen, aber nur 25 Stühle, das heißt improvisieren. Eine saß sogar mit ihrem Heft auf dem Schoß auf einem Zementsack. In deutschen Schulen unvorstellbar.
Der Bau geht voran
Hallo Maria,
AntwortenLöschenschön zu sehen, wie die Spenden aus Deutschland und dem Verkauf der Taschen und Flaschengeschenkverpackungen bei euch für die Schülerinnen und der Schule eingesetzt werden. Es ist auch echt toll von Dir, wie du dich für andere einsetzt. Mach weiter so, denn DU WIRST DORT GEBRAUCHT. Und das schätzen ja die Mädchen aber auch die Schule an Dir. Wir werden dein Projekt weiter unterstützen so gut es geht und rufen auch alle anderen, die diesen Blog lesen, dich zu unterstützen. Falls jemand Interesse hat, so kann er uns dieses mitteilen unter slenczek@online.de . Wir werden dann alles schnell und umgehend nach Ghana senden damit das Gebäude für die Mädchen noch vor der Regenzeit fertig wird und sie dann nicht mehr auf Tischen oder Fussboden schlafen müssen bzw. ein Stuhl haben beim lernen. Liebe Grüsse von Familie Heinz und Maria Slenczek