Diesen Samstag war ich auf dem 50-jaehrigen Jubilaeum einer Schule hier in Swedru. Eigentlich sollte auch der Vizepraesident eine Reden halten, allerdings war er dann kurzfristig verhindert und hat einen Vertreter geschickt. Trotzdessen waren einige Minister da und Chiefs (Klanvorsteher). Es gab Tanzvorstellungen von der Kulturgrupper der Schule und viele lange, sehr lange reden in der vollen Hitze. Alle Lehrer und Schueler hatten das gleiche an, da ich mit den Freiwilligen von dieser Schule da war, sass ich dann auch zwischen den Lehrern direkt neben dem Ehrenpodium. Ich hatte natuerlich nicht dieses Outfit, weshalb ich auch ueberhaupt nicht aufgefallen bin. Es war lange, aber auch interessant. Es wurden die besten Schuler ausgezeichnet. Sie wurden aufgerufen und haben buecher bekommen, anschliessend sind auch die Lehrer geehrt worden, die schon lange da sind. Die haben keine Buecher bekommen, sondern Fernseher und Herdplatten, also das ganze Kochfeld mit Offen und so. War schon witzig.
Am Sonntag bin ich dann mit einer anderen Freiwilligen nach Accra gefahren. Wir sind viel gelaufen und ins National Museum gegangen. Wer mal nach Accra kommt, das lohnt sich nicht, vor allem, wenn man bedenkt, dass es das Nationalmuseum ist. Aber wir haben mit unserem Eintritt ja auch die Bewahrung und das Andenken der Geschichte Ghanas unterstuetzt.Das Tollste an dem Tag war aber der Besuch eines Eiscafes. Ja, sowas gibt es hier in Ghana, aber nur in Accra in einem sehr reichen Stadtteil. Es war auch super teuer, aber traumhaft gut. es ist toll, einfach fuer einen Tag alles hinter sich zu lassen und so etwas wie Buergersteige, Ampeln, Eis und Supermaerkte zu haben.
Ghana hat schon zwei Gesichter. Der Lebensstandart von den Menschen ist so unterschiedlich und dementsprechend auch die Umgebung, in der sie Leben. Viele der Ghana kennen die jewals andere Welt gar nicht, sie haben entweder nicht das Geld sich das zu leisten oder auf der anderen Seite wollen den europaeischen Standart leben. Eine grosse Zahl der reicheren Ghanaer war laenger Zeit im Ausland oder hat Verwandte dort, die ihnen das Leben jetzt so finanzieren.
Fazit des Wochenede: Es ist super witztig einen Ghanaer zu sehen, der seinen Hund spazieren fuehrt. Eine verrueckte Welt hier.
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