Freitag, 28. August 2009

Wieso machst du das eigentlich?

Viele haben mich bisher gefragt wie ich eigentlich auf die Idee gekommen bin ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen und warum es nach Ghana geht. Deshalb möchte ich euch diese Fragen hier etwas beantworten.
Ich weiß gar nicht mehr genau wann ich auf die Idee gekommen bin nach meinem Abitur ein Jahr ins Ausland zu gehen, nur so viel weiß ich, ich wollte dies so lange ich denken konnte. Ich muss dabei allerdings zugeben, dass ich nicht der Mensch bin der schon immer die Welt verändern wollte oder dieses jetzt vorhat. Ich denke große Schuld an dieser Entscheidung trägt meine Tante, die nach ihrem Abi auch ein Jahr im Ausland gewesen war und von der ich so viele positive Dinge darüber gehört habe. Schon in der Grundschule wusste ich: Nach dem Abi erstmal ein Auslandsjahr. Und da sich seit dem auch im Hinblick auf meine Berufswahl noch nichts entscheidenes ergeben hat, kurz -ich habe keine Ahnung was ich Studieren will- bin ich dabei auch geblieben.
Vor rund einen Jahr musste ich mich dann entscheiden, was ich genau machen will und wer mich kennt, weiß das dies nur etwas mit einem sozialen Hintergrund sein konnte. Also ein FSJ im Ausland. Ein Glück für mich, dass es das Internet gibt, denn da gibt es zu allen Infos. Und so auch zu Weltwärts. Für das ich mich dann entschieden habe.
Was ist denn jetzt eigentlich dieses Weltwärts?
Weltwärts ist ein Programm des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Es hat zum Ziel die Bemühungen von jungen Menschen für Eine Welt zu fördern und soll den interkulturellen Austausch in Entwicklungsländern ermöglichen.
Die Vorteile für mich sind sehr vielfälltig: Übernahme der Kosten für Flug, Versicherung, Unterkunft in einer Gastfamilie und Vor-,Zwischen- und Nachbereitungsseminar. Aber ich habe auch die Sicherheit, dass eine gewisse Kontrolle hinter den Projekten steht.
Wer genauere Informationen zu Weltwärts sucht, sollte auf http://www.weltwaerts.de/ vorbeischauen. Hier gibt es auch eine Liste mit den Entsendeorganisationen über die ich dann auch auf Kolping gestoßen bin, die mir ja durch meine Mitgliedschaft in diesem Sozialverband nicht ganz unbekannt war.
Ich habe mich dann für Kolping entschieden, weil mir die Menge der bertreuten Freiwilligen gefiel. Genug um Erfahrungen mit Problemen zu haben und diese lösen zu können, aber auch nicht zu viele, damit ein persönlicher Kontakt zu den "Betreuern" noch möglich ist. Wer zu Kolping noch etwas erfahren möchte schaut am besten bei http://www.workcamps.kolping.de/.
Wieso ich mich dann für Ghana entschieden habe ist eigentlich ganz einfach. Ich habe geguckt in welchen Ländern Kolping welche Projekte anbietet und da ich kein Spanisch oder Französisch spreche und nicht nach Asien wollte.... naja und dann passte halt Ghana. Nachdem ich mich über Ghana etwas genauer informiert habe, hat mich das in dieser Entscheidung nur bestätigt. Ghana ist für Afrika ein relativ wohlhabenes und vorallem sicheres Land. Nun hoffe ich aber am meisten, dass die Menschen genauso gastfreundlich sind, wie es immer heißt.

1 Kommentar:

  1. Hi Tochter,
    Finde ich super, dass Du dein Vorhaben für andere etwas erläuterst. Insbesondere begeisterst Du auch andere so ein FSJ zu machen und ich hoffe, es lassen sich einige von der Idee davon anstecken. Mir war es früher nicht möglich gewesen so etwas zu machen, da es so etwas einfach nicht gab. Ich glaube das Du dort soviele Erlebnisse machen wirst, die dir für die Zukunft weiterbringen werden.
    Gruss Dein Vater

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